Zünfte der Handwerker

Im Markt siedelten sich neben Ackerbürgern zahlreiche Handwerkter an, die sich zu Zünften zusammenschlossen (Vereinigung der ortsansässigen Handwerker). Bäcker und Müller bildeten gemeinsam eine Zunft. Ebenso Binder, Schreiner und Schlosser; ferner Hufschmiede und Wagner. Selbständig waren die Zünfte der Leinweber, Metzger, Schneider, Schuster, Zimmerer und sogar der Fischer. (Die Kleine Vils wies in früherer Zeit einen großen Fischreichtum auf). Die Schuster konnten auf eine Zunftordnung aus dem Jahr 1515 verweisen; die nächstälteste war die der Fischer vom Jahr 1584.

Geisenhausener Zunftstangen als Leihgabe im Vilsbiburger Heimatmuseum. Die Stangen dienten bei der Fronleichnamsprozession als Kerzenleuchter

Die Bäckerei Max Müller - jetzt Ferdinand Holzer

Josef Meier ließ die alte Schmiede 1914 abbrechen und das jetzige Gebäude errichten